LSV III und LSV IV siegen
Der 30. Januar 2026 war für die Tischtennisabteilung der LSV ein großartiger Tag voller Spannung, packenden Duellen und sehr knappen, aber erfreulichen Ausgängen: Während die dritte Herrenmannschaft auswärts gegen Birkenau/Hemsbach einen 9:7 holte, siegte vor heimischer Kulisse auch die vierte Herrenmannschaft mit 9:6 gegen die Post-SG Mannheim.
Beginnen wir mit der LSV III in der Bezirksklasse. Bereits in der Anfangsphase zeigte sich, wie wichtig die Doppel an diesem Abend werden sollten. Alle drei Paarungen der LSV – Knobloch/Zimmermann, Binmöller/Norkus und Neugebauer/Schmidt – präsentierten sich bestens eingestellt, spielten taktisch klug und ließen ihren Gegnern kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Die 3:0-Führung nach den Doppeln sorgte nicht nur für einen optimalen Start, sondern auch für spürbare Sicherheit im weiteren Spielverlauf im Hexenkessel von Birkenau.
In den Einzeln entwickelte sich anschließend eine umkämpfte Partie, in der beide Mannschaften gleichermaßen ihre Punkte holten, Birkenau/Hemsbach aber zunächst die Oberhand hielt. Wichtig waren daher die starken Leistungen von Stefan Schmidt, der seit seiner Zeit beim TSV Neckarau nach 20 Jahren wieder auf alte Bekannte traf. Gegen den jungen Schwaan behielt er Nervenstärke sowie Spielübersicht und steuerte insgesamt zwei wichtige Zähler zum Gesamtergebnis bei. Seine Routine und Erfahrung waren gerade in den engen Phasen ein entscheidender Faktor. Mit drei Siegen aus drei Spielen gehörte Schmidt zu den Matchwinnern des Abends.
Auch die weiteren Spieler der LSV zeigten sich kämpferisch und geschlossen. Jeder Punkt wurde hart erarbeitet, und selbst in verlorenen Spielen, Binmöller musste sich leider zweimal im fünften Satz geschlagen geben, blieb die Mannschaft konzentriert und unterstützte sich gegenseitig.
Erwähnenswert war auch das Spitzendoppel Knobloch/Zimmermann, das neben dem Eingangsdoppel auch das entscheidende Schlussdoppel zum neunten Siegpunkt holte. So konnte der Vorsprung aus den Doppeln konsequent verteidigt und am Ende ein verdienter Gesamtsieg eingefahren werden.
Parallel machte sich in der Jahnhalle die LSV IV in ihrem ersten Rückrundenspiel auf zur Mission, die Herbstmeisterschaft in eine Meisterschaft zu verwandeln. Auch ohne Stammbesetzung ging Ladenburg nach den Doppeln (Jäger/Ritz und Bollmann/Stadler) mit 2:1 in Führung. Im ersten Einzeldurchgang baute die LSV mit 4:2 Siegen von Jäger, Ritz, Müller und Stadler ihren Vorsprung auf 6:3 aus. Mannheim ließ sich jedoch nicht hängen, holte im zweiten Durchgang fulminant auf und glich auf 6:6 aus. Florian, gerade erst von einer Verletzung genesen, konnte noch nicht sein volles Potential ausschöpfen. Dennoch ist seine Leistung hoch anzurechnen, denn in vier seiner acht Sätze musste er in die Verlängerung.
Danach schlug die LSV zurück: Die Siegesserie begann mit Bollmann, der sich einen 3:2-Sieg hart erkämpfte, gefolgt von Müller und schließlich Stadler, der mit weißer Weste Matchwinner des abends wurde. Das ungeschlagene hintere Paarkreuz erwies sich als sichere Bank und so eroberte die LSV IV verdient die Tabellenspitze zurück.
Die weiteren LSV-Begegnungen des Wochenendes gingen wie folgt aus:
LSV I vs. Leutershausen 4:6
Plankstadt II vs. LSV II 10:0
Hockenheim/Reilingen vs. LSV I 6:4
