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LSV I kämpft bärenstark im Verbandspokal B
Verbandspokal B

Am 16.04. fand die nächste Runde im diesjährigen Verbandspokal B Nord in Großsachen statt. LSV Ladenburg I musste dabei gegen den TTC Wöschbach II antreten. Vorab anzumerken ist, dass die 1. Mannschaft von Wöschbach in der 3. Bundesliga spielt und die zweite Garde in der Spielstärke nicht viel schlechter ist.

Zu Beginn des Pokalfights spielte Lars Goldmann gegen Lars Schöffler. Im ersten Satz verlief es für den Ladenburger mit 13:11 sehr vielversprechend. Danach drehte sich jedoch das Blatt und Goldmann verlor mit 1:3 sein Spiel. Am Nebentisch spielte Jochen Röth gegen Marcel Eisenmann. Eisenmann, in der deutschen Rangliste mit 1931 Punkten ca. 200 Punkte höher als Röth eingestuft, ließ Röth nur im 3. Satz eine Chance. So verlor Jochen Röth nach großem Kampf mit 1:3. Als nächstes mussten die zwei besten Spieler an die Tischtennis-Platte. Oliver Schlotawa’s Gegner, Martin Stusek, ist sogar mit 2017 Punkten in der deutschen Rangliste ca. 300 Punkte höher eingestuft. Gegen Stusek hatte deshalb Schlotawa wenig Chancen und verlor mit 3:11, 6:11 und 8:11 recht klar. Vor dem Doppel stand es also 0:3 für den TTC Wöschbach II.

Trotz klarem Rückstand gingen die Ladenburger mit Optimismus in die Doppelbegegnung, da Wöschbach einen weiteren, etwas schwächeren vierten Mann einsetzte. Schlotawa / Röth gegen Eisenmann / Treskatsch hieß die Begegnung. Schon der erste Satz bestätigte mit 11:8 die
Ladenburger. Doch dann ging es mit 9:11, 11:9 und 7:11 immer wieder hin und her. Die mitgereisten Ladenburger Zuschauer waren aus dem Häuschen. Der fünfte Satz musste die Entscheidung bringen. Mit 13:11 rangen dann Schlotawa / Röth ihre Gegner verdient nieder. Mit diesem Aufschwung im Rücken musste nun Lars Goldmann gegen Marcel Eisenmann ran. Und wer Goldmann schon einmal an der Platte erlebt hat, weiß, wie er sich an einem Gegner aufbauen kann. Mit 12:10, 3:11, 11:9 und 11:9 setzte er einen Glanzpunkt in dieser Partie und in seiner Karriere. Oliver Schlotawa war durch den Sieg Goldmanns ebenso euphorisiert wie die Zuschauer. Die Halle bebte. Solch spielerische Klasse sah man in der Sachsenhalle in Großsachsen schon lange nicht mehr. Im 1. Satz rang Oliver Schlotawa seinen Gegner Lars Schöffler schon mal mit 11:8 nieder. Auch der 2. Satz ging mit 11:9 an Schlotawa. Und nach einer kleinen Tiefphase im 3. Satz machte Schlotawa im 4. Satz mit 11:7 alles klar.

Es stand nun 3:3 – wer hätte das am Anfang des Pokalspiels gedacht. Jochen Röth konnte nun die Sensation wahr werden lassen. Er spielte nun gegen Martin Stusek. Stusek, ja viel höher in der deutschen Tischtennis-Rangliste eingruppiert, war sichtlich nervös und verlor auch prompt den 1. Satz. Die Ladenburger Zuschauer tobten. Doch dann besann sich Stusek und spielte seine Routine aus. Röth verlor daraufhin die folgenden drei Sätze mit 5:11, 8:11 und 8:11. Die Sensation lag in der Luft, wurde leider nicht wahr. Obwohl es sich die drei Ladenburger echt verdient gehabt hätten, gehen sie nicht mit gesenktem Kopf aus dieser Partie, sondern mit stolz geschwollener Brust in die nächsten Spiele in der Bezirksliga Nord. Sie brauchen sich vor keinem Spieler verstecken. Ihr nächstes Spiel findet am 22.04. um 18 Uhr in der Jahnhalle statt.

LSV III und LSV IV holen die Meisterschaften
Nachdem die 3. Herrenmannschaft im letzten Jahr in die Kreisliga aufstieg, sicherte sie sich in dieser Spielklasse nach einer grandiosen Leistung mit 13 Siegen und nur einer Niederlage die Meisterschaft und schaffte damit den erneuten Aufstieg. In der kommenden Saison trifft sie damit auf die LSV II. Die Derbyspiele werden schon mit Spannung erwartet.
3. Mannschaft
Die Meister-Mannschaft: Roman Fink, Thomas Binmöller, Philip Ritz, Pablo Oehler, Benedikt Brandl, Daniel Tang, Felix Zimmermann, Domenico Bollmann (v.l.n.r.). Auf dem Foto fehlen Carsten Kropp, Swen Neugebauer, Bruno Messer, Stavros Mpetzios, Dr. Wolfgang Lorenz und Dr. Bernd Beedgen.

Ebenso holte die 4. Herrenmannschaft um Kapitän Domenico Bollmann nach einer starken Saison mit 13 Siegen, einem Unentschieden und nur zwei Niederlagen die Meisterschaft in der Kreisklasse B und schaffte somit den verdienten und lang ersehnten Aufstieg in die Kreisklasse A. An dem Erfolg beteiligt waren Bernd Beedgen, Andreas Blatt, Domenico Bollmann, Benedikt Brandl, Lea Hanßen, Franziska Herget, Till Kaufmann, Wolfgang Lorenz, Stavros Mpetzios, Heiko Müller, Daniel Norkus, Pablo Oehler, Katja Rasch, Gerd Rühling, Tobias Strohmayer, Daniel Tang, Jannis Weisbrodt und Felix Zimmermann.
1. Herrenmannschaft holt sensationell den Regionalpokal Nord
Das war am Freitag, den 10.03., nichts für schwache Nerven: Mit 4:2 in den Spielen und 15:12 in den Sätzen gewannen die Spieler des LSV Ladenburg in Oftersheim den Herren B Regionalpokal Nord 2022/23 gegen den TTC St. Leon-Rot 2013. Fast 2 Stunden fieberten die zahlreichen Ladenburger Zuschauer mit, bevor sich die Pokal-Mannschaft glücklich in den Armen lagen.

Im Eröffnungseinzel spielte Oliver Schlotawa gegen Mike Durst. Dabei musste sich Schlotawa erst einmal auf die Spielweise seines Gegners einstellen und verlor knapp den ersten Satz mit 10:12. Danach gewann er jedoch mit 11:9, 11:5 und 11:3 klar das Spiel. Am Nachbartisch spielte Lars Goldmann gegen Timo Hees und es sah anfangs gar nicht gut aus für den Ladenburger. Denn mit 6:11 und 10:12 lag Goldmann schon zurück, bevor er das Spiel noch mit 11:7, 11:2 und 11:8 drehen konnte. Dann musste Jochen Röth gegen Dirk Unser ran. Röth konnte dabei nur den ersten Satz für sich entscheiden und verlor mit 1:3 das Spiel. Beim Zwischenstand von 2:1 für die Ladenburger stand nun das einzige Doppel an. Oliver Schlotawa und Jochen Röth ahnten am Anfang nicht, welch spannendes Match ihnen bevorstand. Mit 11:5, 6:11, 3:11, 11:7 und 4:11 ging es immer wieder hin und her und zum Schluss dann doch siegreich für St. Leon-Rot aus.

Die vermeintlich besten Spieler der Partie eröffneten nun die zweite Runde der Einzel. Oliver Schlotawa hatte es dabei mit Timo Hees zu tun. Auch dieses Spiel war nichts für schwache Nerven. Denn Schlotawa benötigte fünf hoch spannende Sätze bevor er seinen Gegner mit 7:11, 11:3, 10:12, 11:8 und 11:9 glücklich niederringen konnte. Nicht ganz so spannend verlief das Spiel am Nachbartisch, denn Jochen Röth musste nur einen Satz seinem Gegner Mike Durst lassen. Am Ende hob Röth mit 11:7, 11:6, 8:11 und 11:4 seine Abwehrkelle hoch und besiegelte den Pokalsieg. Ein wunderschöner Pokal-Fight ging mit 4:2 für die Ladenburger zu Ende.
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So sehen Sieger aus: Oliver Schlotawa, Jochen Röth und Lars Goldmann (v.l.n.r.)

Beim 12. Grenzauer Tischtennis Senioren-Cup zweimal siegreich
Am 28. und 29. Dezember 2022 fand im Westerwald beim TTC Zugbrücke-Grenzau der 12. Grenzauer Senioren-Cup statt, an dem die drei Ladenburger Katja Rasch, Lea Hanßen und Lars Goldmann teilnahmen. Bekannt ist der TTC Zugbrücke-Grenzau durch seine 1. Mannschaft, die in der Spielzeit 2022/2023 auf dem 11. Platz der 1. Bundesliga platziert ist.
Bei den Seniorinnen 40 Einzel spielte Katja Rasch in Gruppe A in ihrem ersten Match gegen Nadine May, das sie nach langem Kampf im 5. Satz verlor. Im zweiten Spiel hieß die Gegnerin Stefanie Limbach. Nach vier Sätzen musste Rasch auch hier ihre Niederlage eingestehen. Lea Hanßen musste in Gruppe B gegen Ramona Völkel antreten und gewann gleich mit 3:1. Von Euphorie getragen, gewann sie auch ihr zweites Spiel gegen Melanie Will klar mit 3:0. Das letzte Spiel der Vorrunde entwickelte sich dann zu einem Krimi. Hanßen hatte dabei mit 2:3 gegen Regina Färber das Nachsehen. Als nächstes stand nun das Halbfinale an, das Hanßen leider gegen Stefanie Limbach klar mit 0:3 verlor. Im Spiel um den 3. Platz konnte Hanßen dann wieder ihre Qualitäten ausspielen und gewann gegen Nadine May mit 3:1.
In seinem ersten Spiel im Senioren 40 Einzel musste Lars Goldmann gegen Giancarlo Bruno spielen. Mit 3:0 behielt er klar die Oberhand. Als nächstes war Christian Wagner sein Gegner. Auch dieses konnte er mit 3:0 gewinnen. Im letzten Spiel der Vorrunde leistete sein Gegner Enrico Israel mehr Gegenwehr. Aber Goldmann gewann auch dieses Spiel mit 3:1 und stand nun im Halbfinale. Hier musste Goldmann alles aufbringen, um sich gegen Sebastian Klar mit 3:2 durchzusetzen. Im Finale gab es dann ein erneutes Aufeinandertreffen mit Israel. Aufgrund seiner Erfahrungen aus dem Vorspiel, konnte Goldmann auch dieses Spiel klar mit 11:9, 11:6 und 11:7 für sich entscheiden und gewann damit diese Konkurrenz.
Im Mixed traten Hanßen/Goldmann nochmals an die Platte. In der Vorrunde konnten sie sich gegen Ex-SpielerInnen aus der 2. Bundesliga durchsetzen. Und auch das Halbfinale entschieden sie für sich und waren somit im Mixed-Finale. Dieses war Spannung pur, denn nach fünf umkämpften Sätzen konnten sich die beiden Ladenburger die Mixed-Krone aufsetzen.

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Linkes Bild (2. v.l.) Lea Hanßen, Mitte (v.l.n.r.) Lea Hanßen, Lars Goldmann, Katja Rasch, rechtes Bild (1. v.l.) Lars Goldmann


Ein aufregendes 4. Adventswochenende

PokalsiegerB

Im Herren B-Pokal-Halbfinale des Bezirks Rhein-Neckar 2022 mussten am 18.12. die LSV-Spitzenspieler Jochen Röth, Lars Goldmann und Oliver Schlotawa in Viernheim gegen die SG-Birkenau/Hemsbach antreten. Nach dem ausschlaggebenden Doppelsieg von Röth/Schlotawa gegen Trieb/Dreißigacker waren die LSV-Spieler nicht mehr zu halten und qualifizierten sich mit 4:2 Spielen für das Finale.
Im Finale war die starke DJK Wallstadt der Gegner. Goldmann gewann mit 3:0 gegen Schaal und Röth verlor mit 0:3 gegen Hardung. Glänzend aufgelegt war wiederum Schlotawa, der mit 3:0 gegen Frantz die LSV auf die Siegesstraße führte. Einen kleinen Dämpfer erhielten die Ladenburger im Doppel, das sie mit 0:3 verloren. Röth gegen Schaal und Goldmann gegen Frantz machten dann den sensationellen Finalsieg perfekt, indem sie beide Spiele mit jeweils 3:0 gewannen.
Auf dem Foto v.l.n.r.: Oliver Schlotawa, Jochen Röth, Lars Goldman




PokalsiegerD

Herren Bezirkspokal D-Meister wurde am 18.12. in Viernheim auch die 4. Mannschaft der Ladenburger, nachdem sie im Halbfinale gegen TV Viernheim III klar mit 4:0 die Nase vorne hatten und sich auch im Finale gegen den TTV Leuterhausen II klar mit 4:0 durchsetzen konnten. Die Sieger spielten im Einzel mit Pablo Oehler, Domenico Bollmann und Felix Zimmermann, im Doppel mit Bollmann/Zimmermann.
Auf dem Foto v.l.n.r.: Pablo Oehler, Domenico Bollmann, Felix Zimmermann